Weihnachtskonzert 2011

von Claus Braun

Drei Chöre verzaubern die Zuhörer
Sehr gut besucht war das traditionelle Konzert am zweiten Weihnachtsfeiertag der Gesangverein „Harmonie“ Thierhaupten. Dabei zeigten alle drei Chöre des Vereins ihr Können.
Bei der Begrüßung musste Marianne Lang, die den gemischten Chor dirigiert, mitteilen, dass kurzfristig der langjährig erprobte Orgelspieler Florian Luderschmid verhindert war, sodass das geplante Sopransolo "Mein gläubiges Herze" von Bernadette Lang nicht gesungen werden konnte.

Dies war aber schon der einzige Wehrmutstropfen eines perfekten Konzertes, das der gemischte Chor mit „Maria unsre liebe Frau“ aus Südosteuropa und "Wieder naht der heilige Stern" von Lorenz Maierhofer eröffnete. Fehlen durfte auch das, aus der Klosterzeit des Jahres 1597 übermittelte "Puer natus" nicht, das der Chor zusammen mit dem Jugendchor "LaVentura" zu Gehör brachte.

Nach den einführenden Worten von Thierhauptens Pfarrer Werner Ehnle, der besonders auf die glanzvollen stunden der Weihnachtszeit einging, zeigte der Kinderchor unter Leitung von Franz Schreier eine perfekte Inszenierung der "Heiligen Nacht" von Ludwig Thoma.

Texte aus der Weihnachtsgeschichte
Tobias Schreier sprach in bayrischer Mundart Texte aus der Weihnachtsgeschichte während die Kinder dann kurze Stücke wie "Im Wald is so staad", "und dauß`d geht der Wind", "Es mag gar net finster wer´n" oder "Ehre sein Gott in der Höhe" einfließen ließen. Musikalisch begleitet wurden die Sänger dabei stilvoll am Keyboard von Benedikt Schreier und den drei Geigerinnen Lara Forestieri, Karla Engelmann und Ulrike Schreier. Ein echtes Highlight, wie viele Besucher fanden.

Einen perfekten Auftritt hatte auch der Jugendchor "LaVentura", unter der Leitung von Martin Fendt. Mit "Uns ist ein Kindlein heut geborn" von Johann Sebastian Bach, "Have you seen the baby" von Ruth Morris Gray oder Jose´Feliciano´s berühmtes "Feliz Navidad" eroberten die jungen Stimmen die Gunst der Zuhörer.

Auf ein kleine Weltreise begaben sich die Männer und frauen des gemischten Chors. Von den Huron-Indianern aus Kanada stammte "Ihr Christen hört“, aus Mexiko stammte „Botschaft der Engel“, aus Südfrankreich „Schweigt fein still“ und aus Portugal „Die drei Könige“. Heimaverbundenheit zeigte der Chor bei "Jauchzet", dessen Musik aus der Feder von Pater Anselm Mayer stammt.

Stahlender Schlußpunkt des Konzerts war der gemeinsam gesungen Klassiker "Stille Nacht", für den sich alle mitwirkenden Akteure im Altarraum der ehemaligen Klosterkirche versammelten.

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